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WARUM DIE KREISLAUFWIRTSCHAFT EIN MODELL MIT ZUKUNFT IST

Unser Planet droht an Plastikmüll zu ersticken – und daran trägt auch Deutschland eine gehörige Mitschuld. Diese These vertritt der ehemalige Umweltminister und Abfallexperte Klaus Töpfer. Das deutsche Recyclingsystem sei gescheitert, da nur ein Bruchteil der gesammelten Kunststoffe tatsächlich wiederverwertet werde, so Töpfer jüngst im „Spiegel“.

Er fordert die konsequente Umsetzung kreislaufwirtschaftlicher Prinzipien, notfalls unter politischem Zwang. Dabei beweisen weltweit erfolgreiche Unternehmen schon heute, welche großen Chancen ein Umdenken haben kann.

Die Grundidee der Kreislaufwirtschaft beschränkt sich bei weitem nicht nur auf fachgerechtes Recycling. Vielmehr steckt dahinter der Ansatz, schon von Beginn an auf nachwachsende Rohstoffe zu setzen und Produkte mit möglichst langer Funktionsdauer zu entwerfen, die sich auch reparieren lassen. Hier greift das Konzept der „geplanten Langlebigkeit“, die ein wichtiger Bestandteil der Kreislaufwirtschaft ist. Wenn das Ende des Pro…
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18.März | Welt-Recycling-Tag

Ranjit Baxi, Präsident des Bureau of International Recycling (BIR)

„Wir wollen diesen Tag nutzen, um das Recycling auf der ganzen Welt zu fördern“, sagte Baxi. „Unsere Mitglieder, die zu den renommiertesten Recycling-Unternehmen der Branche zählen, unterstützen diese machtvolle Initiative. Wir wollen, dass die Menschen „Wertstoff/Ressource“ denken, und nicht „Müll“. Es gibt 7 Milliarden Menschen auf dieser Erde und wenn wir nur 10 % dieser Menschen dazu zu bringen können, eine positive Recycling-Veränderung am Welt-Recycling-Tag zu machen, wird das einen massiven Einfluss haben.“

„Es gibt sechs große natürliche Ressourcen – Wasser, Luft, Kohle, Öl, Erdgas und Mineralien“, erklärte Baxi. „Wir glauben, dass Wertstoffe aus Recycling als siebte wichtige Ressource anerkannt werden sollte. Wir wollen das Bewusstsein der Öffentlichkeit über diese Ressource erhöhen und die Wahrnehmung verstärken, dass Recycling zu einer sauberen und nachhaltigen Umwelt für uns und zukünftige Generationen beitr…

KREISLAUFWIRTSCHAFT 4.0 - WHITEPAPER

Rebound-Effekt

Rebound-Effekt - Effizienzsteigerungen senken oft die Kosten für Produkte oder Dienstleistungen. Dies kann dazu führen, dass sich das Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer ändert: Sie verbrauchen mehr - die ursprünglichen Einsparungen werden teilweise wieder aufgehoben. Dieser Effekt wird Rebound genannt. -

Wenn Energiesparen den Verbrauch erhöht. - Haushaltsgeräte verbrauchen heute zwar weniger Strom als noch vor dreißig Jahren. Dafür besitzen wir aber auch mehr Elektrogeräte als früher. Sind Geräte effizienter, tendieren wir außerdem dazu, sie häufiger oder länger zu benutzen. Dieses Phänomen nennt sich „Rebound-Effekt“.

Quelle: www.umweltbundesamt.de, 08.02.2018

Statusbericht 2018 der deutschen Kreislaufwirtschaft

Hier geht es zum PDF. 👆 Quelle: www.bvse.de

Kreislaufwirtschaft: Die Lebensdauer der Dinge verlängern

Der Begriff Kreislaufwirtschaft, der mehr und mehr in den politischen Agenden auftaucht, ist zwar präzise, drückt jedoch die darin implizierte, tiefe geistige Veränderung nicht aus. Wir leben in einer einzigartigen Zeit, in der Maschinen und Arbeitskräfte nicht nur zur Herstellung von Jeans verwendet werden, sondern auch, um sie schon vor dem Verkauf zu verbrauchen.

Eigentlich ist die Idee einer Kreislaufwirtschaft genau das Gegenteil. Sie bedeutet, dass Produkte und Materialien länger im Gebrauch „zirkulieren". Dadurch verringert sich die Menge an Rohstoffen und neu erzeugten Gütern sowie ihre Umweltbelastung.

Diese findet schon Anwendung: Fairphone produziert ein Smartphone, dessen Komponenten aktualisierbar und reparierbar sind, Interface produziert seine neuen Teppichböden aus seinen alten zu entsorgenden, Volkswagen verkauft jährlich Zehntausende von „remanufactured" Motoren.

Es gilt nun, die Prinzipien dieser Pionieransätze in der ganzen Wirtschaft zu etablieren. Der …

Kreislaufwirtschaft 2018: 3 Wachstumstrends

Das Pariser Abkommen, spürbare Veränderungen im Konsumverhalten der Verbraucher und die stetig steigende Nachfrage von nachhaltigen Produkten – die Kreislaufwirtschaft hat Einzug auf die Agenda der deutschen Industrie genommen. Doch nach einer aktuellen Untersuchung des Bundesumweltministeriums stammen tatsächlich nur rund 14 Prozent der eingesetzten Rohstoffe in den Produktionsketten aus dem Recycling. In der EU kommen 15 Tonnen Ressourcen jährlich pro Kopf und sind damit für das Recycling verloren. Deutschland verfügt über eines der weltweit führenden Systeme im Bereich der Abfallwirtschaft.

Welche Trends im nächsten Jahr die Umsetzung der Kreislaufwirtschaft in Unternehmen beschleunigen werden, erklärt Giulio Bonazzi, CEO von Aquafil und Initiator des ECONYL® Regenerationssystems:

1) Digitalisierung und Sharing Economy als wichtigste Impulse

Menschen teilen Autos und vermieten Teile ihrer Wohnung, anstatt für Hotels zu bezahlen. Sharing Economy wird immer beliebter. Unternehmen, die…